Die Bauchstraffung und ihre Risiken im Überblick
Die Bauchstraffung ist eine der am meisten durchgeführten Operationen in der plastischen Chirurgie. Und dennoch ist auch eine optimal durchgeführte Bauchstraffung mit Risiken verbunden, die minimiert werden können.
Aufklärung und Prävention können bei einer Bauchstraffung die Risiken minimieren
Jede Operation, egal welcher Art, stellt für den Körper eine Belastung dar und kann mit Komplikationen verbunden sein. So hat auch eine Bauchstraffung ihre Risiken. Doch bei ausreichender Aufklärung und genauem Befolgen der ärztlichen Anweisungen können diese erheblich minimiert werden. Ein enormes Risiko stellt hier zum Beispiel das Rauchen dar. Um bei einer Bauchstraffung die Risiken möglichst gering zu halten, sollte aus diesem Grunde möglichst zwei Wochen vor dem Eingriff das Rauchen eingestellt werden. Der Konsum von Zigaretten wirkt sich negativ auf die Wundheilung und die Durchblutung der Gefäße aus, was sogar bis zum Absterben von Gewebe führen kann.
Thrombosen gehören bei einer Bauchstraffung zu den Risiken
Wie bei jedem operativen Eingriff kann es auch bei einer Bauchstraffung zu Thrombosen kommen. Dies sind kleine Blutgerinnsel in den Venen. Werden diese verschleppt oder verschließen diese ein Blutgefäß, spricht man von einer Embolie. Um in diesem Fall bei einer Bauchstraffung die Risiken zu minimieren, werden unter anderem präventiv gerinnungshemmende Mittel und Antithrombosestrümpfe eingesetzt. Ebenso können bestimmte Bewegungsübungen helfen, einer Thrombose vorzubeugen.
Blutungen während der OP
Trotz größter Sorgfalt kann es während einer Operation immer auch zu Blutungen kommen, die in der Regel schnell gestillt werden können. Eine Bluttransfusion ist in der Regel nicht erforderlich. Kleinere Einblutungen bilden sich allerdings meistens in zwei bis sechs Wochen von alleine zurück. In seltenen Fällen muss Wundflüssigkeit oder ein Bluterguss durch Punktion oder operativ entfernt werden.
Weitere Eventualitäten bei der Bauchstraffung
Sicherlich entstehen durch einen solchen Eingriff Narben, die allerdings im Normalfall spätestens nach acht Monaten flacher und heller werden, bis sie kaum mehr zu sehen sind. In Ausnahmen können Narben jedoch auch schrumpfen, was zu einer Bewegungseinschränkung führt. Kommt es zu Störungen in der Wundheilung, beginnt das Narbengewebe zu wuchern. Ebenso können Pigmentverschiebungen ein unangenehmer Nebeneffekt sein. Dieser kann jedoch mit Salben oder Druckmassagen behoben werden. Nur selten müssen Narben chirurgisch korrigiert werden. Einstellen sollte man sich ebenfalls auf Taubheitsgefühle der Haut beziehungsweise auf Schwellungen, die sich in der Regel nach wenigen Wochen zurückbilden oder nachlassen. Lediglich die Operationsnarbe selbst kann längere Zeit von Taubheit betroffen sein.
Letztendlich können bei einer Bauchstraffung Risiken erheblich gemindert werden, wenn die Anweisungen des Arztes eingehalten und körperliche Aktivitäten nach der Operation nur vorsichtig gesteigert werden.




