Bruststraffung und Narben: Beratung und Techniken
Bei einer Bruststraffung sind Narben eine unerwünschte Begleiterscheinung. Je nach Technik ist der Schnitt für das Umfeld später mehr oder weniger sichtbar. Ein Beratungsgespräch gibt Aufschluss über Vor- und Nachteile!
Bruststraffung und Narben – der Patient entscheidet mit
Die Vorbereitungen für die Operation beginnen mit zwei ausführlichen Beratungsgesprächen. Während dieser Stunde erfährt der Facharzt mehr über die Wünsche der Patientin und deren Anspruch an die Schönheit. Es folgt die Analyse von verschiedenen Formen der Operation zur Brustraffung mit Narben und die Abwägung sämtlicher Vor- und Nachteile. Anhand von Bildern erkennt die Patientin ganz klar, wie die Brustkorrektur verläuft und in welchem Ausmaß die Folgen später sichtbar sind. Um der Patientin noch mehr Sicherheit zu geben, bezieht der Facharzt Fotodokumentationen mit in die Besprechung ein. Die genaue Vermessung der Patientin gibt unter anderem Aufschluss darüber, welches Implantat im Einzelfall als ideal erscheint. Auch hier entscheidet der Facharzt nicht, ohne die Wünsche seiner Patientin mit zu berücksichtigen. Haben sich beide Seiten für eine mögliche Operationsweise entschieden, dann erstellt der Facharzt nach Abschluss der Beratung einen gezielten Kostenvoranschlag.
Bruststraffung und Narben – die Techniken
Die Wahl der Operationsmethode entscheidet auch darüber, wo nach der Bruststraffung Narben zurückbleiben. Die Straffung erfolgt entweder durch eine neue Modellierung der Brust ohne Implantat oder mithilfe einer Brustvergrößerung. Bei der Brustkorrektur ohne Implantat bleibt die eigentliche Größe der Brust erhalten. Ist die Brust stark erschlafft, können anhand dieser Methode sehr ästhetische Ergebnisse entstehen. Die Straffung mit Implantat eignet sich hervorragend, wenn nur leichte Erschlaffungen korrigiert werden und die Brust gleichzeitig an Volumen gewinnen soll. Der Warzenhofrand-Schnitt zählt zu den gebräuchlichsten Schnittführungen. Dank einer fachmännischen Vernähung um den Warzenhof herum hinterlässt die periareolare Bruststraffung kaum Narben und die Schönheit der neuen Brust ist nicht beeinträchtigt. In den Beratungen zeigt der Facharzt alle Möglichkeiten authentisch auf und versucht die Wünsche der Patientin mit den vorhandenen Voraussetzungen zu verbinden.
Mehr Möglichkeiten mit der vertikalen Mastopexie
In vielen Fällen reicht der Schnitt um den Warzenhof herum nicht aus, um die Wünsche der Patientin umzusetzen. Bei der vertikalen Bruststraffung ist ein weiterer Schnitt zwischen Brustwarzenhof und Unterbrustfalte erforderlich. Der Warzenhofrand-Schnitt ist im Nachhinein ohnehin nur schwer erkennbar. Der Facharzt führt einen weiteren vertikalen Schnitt in Richtung Unterbrustfalte aus. Die Narbe fällt aufgrund der in der Regel sehr guten Narbenheilung nach außen hin kaum ins Gewicht. Beim Verschließen der Schnitte verwendet der Plastische Chirurg fortschrittliche Naht- und Klebetechniken, sodass der Patientin die herkömmlichen Fadenmarkierungen der altbewährten Nahttechniken erspart bleiben. Mit dem vertikalen Mastopexie lässt sich nicht nur die Brustwarze versetzen oder verkleinern. Der Facharzt ist in der Lage, die gesamte Form der Brust neu zu modellieren und auch größere Bruststraffungen vorzunehmen.




