Bei der Bruststraffung Risiken ausschließen
Nicht nur der Facharzt ist in der Lage, bei der Brustraffung Risiken zu minimieren. Es liegt auch in der Verantwortung der Patientin, die Straffung ohne negative Folgen zu gestalten.
Brustraffung und Risiken - keine Operation ist absolut sicher
So kompetent und sorgfältig der Facharzt auch arbeitet, ein gewisses Restrisiko bleibt immer bestehen. Auch in den Beratungsgesprächen vor der Brustraffung sind Risiken ein großes Thema. Viele Gefahren sind sehr unwahrscheinlich, andere Komplikationen wiederum lassen sich nach der Operation schnell in den Griff bekommen. Aber es kommt auch auf die individuelle Vorgehensweise an, ob und in welchem Umfang Risiken möglich sind. Die Patientin muss wissen, worauf sie sich einlässt. So macht es sich der Facharzt zur Aufgabe, seiner Patientin auch die geringsten Gefahren zu erläutern.
Spezielle Gefahren bei Eingriffen an der Brust
Ein Tag Ruhe ist nach der Operation sehr wichtig. Schon ein höherer Blutdruck könnte verödete Gefäße wieder aufspringen lassen, was Blutungen zur Folge hätte. In der ersten Nacht schützt eine Kompressionsbandage die Brust, sodass keine Nachblutungen entstehen. In seltenen Fällen machen sich Störungen in der Wundheilung und Infektionen bei der Bruststraffung als Risiken bemerkbar. Für die Patientin ist es hier wichtig, jeden Termin der Nachsorge einzuhalten und den Anweisungen des Facharztes genau zu folgen. In den meisten Fällen ist das Stillen auch weiterhin uneingeschränkt möglich. Steht eine Beeinträchtigung des Stillverhaltens in Aussicht, dann erkennt der Facharzt diesen Umstand bereits bei den Planungen und unterrichtet die Patientin ausführlich über die Folgen. Viele Frauen haben Angst, dass nach der Operation das Berührungsempfinden der Brust eingeschränkt ist. Bei den meisten Patientinnen stellt sich das normale Hautgefühl nach wenigen Wochen wieder ein. Dauerhafte Einbußen kann der Facharzt jedoch nicht ausschließen. Das Risiko bei der periareolären Straffung ist geringer als bei der T-Straffung. Es liegt in der Verantwortung des Facharztes, die Patientin bezüglich der möglichen Folgen genau aufzuklären.
Die üblichen Begleiterscheinungen – Bruststraffung und Risiken
Bei jeder Operation ist es wichtig, dass der Facharzt lückenlos über die Krankengeschichte der Patientin informiert ist. Bekannte Unverträglichkeiten auf bestimmte Medikamente sind genauso wichtig wie bestehende Allergien. Mit den Informationen seiner Patientin minimiert der Facharzt die Gefahren eines Eingriffes um ein Vielfaches. Das Risiko, dass eine noch nicht bekannte Krankheit oder Unverträglichkeit besteht, ist wesentlich geringer, als das Unwissen über die persönliche Krankengeschichte. Durch das Mitwirken der Patientin erkennt der Facharzt beispielsweise Thrombose-Gefahren, die auch bei der Bruststraffung Risiken bergen können. Blutergüsse und Schwellungen treten bei vielen Operationen auf und bilden sich nach einigen Tagen zurück. Schmerzen erlebt jeder Mensch anders intensiv. Bei starken Beschwerden muss sich die Patientin aber nicht quälen, sondern enthält entsprechende Schmerzmittel, die effektiv wirken. Über die Gefahr der Keloide berichtet die Patientin vielleicht selbst schon im Vorfeld im Rahmen ihrer Krankengeschichte. Die Wucherung der Narben ist veranlagt und kommt nur in Einzelfällen vor. Bei Betroffenen werden die Narben später durch Einspritzungen korrigiert und verschönert.




