Die Brustvergrößerung durch Brustimplantate
Eine Brustvergrößerung durch Brustimplantate gehört heutzutage zu den häufigsten Eingriffen in der Schönheitschirurgie. Bei äußerster Sorgfalt und Erfahrung kann das "normale" Risiko jedoch weitgehend reduziert werden.
Risiken lassen sich nie ganz ausschließen
Jeder Eingriff – so auch die Brustvergrößerung durch Brustimplantate in der Schönheitschirurgie – birgt immer gewisse Risiken. Diese gilt es, durch medizinisches Know-how und sorgsamste Vorbereitungen zu minimieren. Doch trotz aller aufgebrachten Sorgfalt kann es bei der Brustvergrößerung durch Brustimplantate zu nicht gewollten Komplikationen führen. Hier werden vor allem kurzfristige, mittelfristige und langfristige Schwierigkeiten bei der Brustoperation unterschieden.Kurzfristige Komplikationen der Brustvergrößerung durch Brustimplantate
Obwohl die Wahrscheinlichkeit einer Nachblutung beziehungsweise die Bildung eines Blutergusses bei einer Brustvergrößerung durch Brustimplantate unter zwei Prozent liegt, gilt sie als meist auftretende, kurzfristige Komplikation bei einer Brustoperation. Trotz moderner Operationstechniken, mithilfe derer Gefäße verödet werden und die Implantattasche blutarm vorbereitet wird, kann es innerhalb der ersten 24 Stunden zu einer Nachblutung kommen. Diese wird jedoch durch das Implantat selbst tamponiert, sodass eine Versorgung durch eine Infusion nahezu ausgeschlossen ist. Nach Ablauf eines Tages ist dies bei einer Brustvergrößerung durch Brustimplantate weitgehend ausgeschlossen und daher die kurzfristige stationäre Aufnahme angedacht.
Brust vergrößern: mittelfristige Risiken
Innerhalb der ersten zwei Wochen nach einer Brustvergrößerung durch Brustimplantate kann es in seltenen Fällen zu einer bakteriellen Infektion – Entzündung – kommen. In der Regel kann diese durch Gabe von Antibiotika behandelt werden. Im Einzelfall kann auch eine Spülung der Implantattasche nach der Brustvergrößerung notwendig sein. In weniger als ein Prozent der Fälle ist auch ein Abszess möglich, der ein Entfernen des Implantats erforderlich macht. Eine Wiederholung der Brustoperation ist dann nach sechs Monaten erneut durchführbar.
Ein weiteres, aber ebenfalls äußerst selten auftretendes Phänomen, ist ein späteres Verrutschen der Silikonkissen bei einer Brustvergrößerung durch Brustimplantate. Die Implantate können sich sowohl längs als auch quer verschieben. Im Fachjargon nennt man dies auch: Implantatsdislokation. Je nach Auswirkung auf das ästhetische Ergebnis der Brustvergrößerung durch Brustimplantate kann eine erneute Operation beziehungsweise eine Korrektur indiziert sein.
Langfristige Risiken bei einer Brustvergrößerung durch Brustimplantate
Mit unter fünf Prozent stellt die sogenannte Kapselfibrose das größte Risiko bei einer Brustvergrößerung durch Brustimplantate dar. Bei allen Eingriffen dieser Art reagiert der Körper mit Bildung einer Bindegewebshaut um das Implantat, die in der Regel so elastisch bleibt, dass sie fast nicht tastbar ist. Fällt die Bindegewebshaut nach einer Brustvergrößerung durch Brustimplantate jedoch dick und hart aus, spricht man von einer Kapselfibrose. Diese kann zu einer Veränderung der Lageposition einhergehend mit einem Druckschmerz führen. In den letzten Jahren konnte dieses Risiko jedoch bei einer Brustvergrößerung durch die Verwendung von Kohäsivgelimplantaten mit einer rauen Oberfläche stark reduziert werden. Auch die absolute Sterilität sowie Blut trocknende Präparationen während der Operation tragen wesentlich zu dieser Entwicklung bei. Gleichfalls sollte in den ersten sechs Wochen das Schlafen auf dem Bauch und sportlichen Anstrengung vermieden werden.




