Brustvergrößerungen und ihre Indikationen
Aus medizinischer Sicht sind Brustvergrößerungen absolut notwendig. Ärzte korrigieren angeborene Brustfehlbildungen. Viele Frauen entscheiden sich aber auch aus rein ästhetischer Sicht für diesen Schritt.
Der erste Schritt: die Beratung
Für Brustvergrößerungen sieht die plastische Chirurgie vielerlei Lösungsmöglichkeiten vor. Das erste ausführliche Beratungsgespräch für Brustvergrößerungen dauert etwa eine Stunde. Anhand von Beispieldemonstrationen machen die Patientinnen sich ein genaues Bild über den Umfang der Schönheitsoperation. Natürlich steht hier zugleich die Auswahl der passenden Implantate im Vordergrund. Um am Ende mit den Brustvergrößerungen ein optimales Ergebnis erzielen zu können, erfolgt eine gezielte Vermessung der Patientin. Auf dieser Grundlage stellt der Arzt die infrage kommenden Möglichkeiten vor und erörtert die Vor- und Nachteile. Während des vorbereitenden Gesprächs bleibt immer noch genug Raum, um die individuellen Wünsche bei den Brustvergrößerungen zu berücksichtigen. Eingehende Fotodokumentationen begleiten die Besprechung. Vor der eigentlichen Operation sind insgesamt zwei Beratungen erforderlich.
Brustvergrößerungen – Planung der Operation
Bei der Planung des Eingriffes kommt es ganz auf die Beschaffenheit von Haut und Brustdrüse an. Aufgrund dieser Grundlagen entscheidet sich der Arzt für eine bestimmte Schnittführung und spricht seine Empfehlungen zu den Implantaten aus. Während der Besprechungen kristallisiert sich eine optimale Größe und Form heraus. Auch die Festlegung des Materials erfolgt gemeinsam. Die ideale Lage hängt dabei ganz von der Brustbeschaffenheit ab. Reicht das Gewebe aus, dann bietet sich die Augmentation auf den Brustmuskel an. Bei dünner Haut und mangelndem Gewebe nimmt der Arzt die Brustvergrößerungen unter dem Brustmuskel vor. So ist es kein Wunder, dass die Kosten sehr unterschiedlich sein können. In der ästhetischen Chirurgie dürfen keine Preise veröffentlicht werden. Wenn sich ein Arzt nicht daran hält, muss er mit einer empfindlichen Abmahnung rechnen.
Schnittführungen bei Brustvergrößerungen
In der Regel wählen die Patientinnen unter vier bekannten Schnittführungen aus. Am populärsten ist der Unterbrustfaltenschnitt. Beim Warzenhofrand-Schnitt bleibt zusätzlich noch etwas Raum für eine geringe Bruststraffung. Der Achselschnitt gewährt bei Brustvergrößerungen ebenso einen möglichen Zugang. Ist mit den Brustvergrößerungen eine Bruststraffung in größerem Umfang, oder gar eine Verkleinerung der Brustwarzen erforderlich, dann schlagen Ärzte den I-Schnitt. Während der Beratungen erhält die Patientin einen Überblick über sämtliche Vor- und Nachteile der einzelnen Vorgehensweisen.
Operation und Nachsorge
Der eigentliche Eingriff zur Brustvergrößerung dauert unter Vollnarkose in der Regel sechzig bis neunzig Minuten. Die meisten Patientinnen dürfen bereits nach einem stationären Aufenthalt von nur einer Nacht das Krankenhaus wieder verlassen. Ein ruhiges Verhalten für mindestens vierundzwanzig Stunden nach der Operation ist sehr wichtig, um Komplikationen zu vermeiden. Kompressionsbandagen wirken unterstützend. Die Entfernung der Saugdrainagen erfolgt nach ein bis drei Tagen. Schwellungen und Blutergüsse sind nicht außergewöhnlich und schwinden von Tag zu Tag. Bestehende Taubheitsgefühle und Gefühlsstörungen verschwinden meistens wenige Wochen nach dem Eingriff. Zum Duschen ist in den ersten Tagen ein wasserdichter Verband erforderlich. Falls sich die Fäden nicht selbst auflösen, werden diese nach etwa zwei Wochen gezogen.




