Die mediale Allverfügbarkeit holt Filmstars und Topmodels direkt ins heimische Wohnzimmer, mit denen sich der Durchschnittsmensch dann bitte sehr zu messen hat. Das nagt am Selbstbewusstsein. Der seelische Druck wächst, und immer mehr Menschen sind bereit, ihrer Optik mit den Mitteln der ästhetischen Chirurgie nachzuhelfen. Und weshalb auch nicht? Plastische Chirurgie aus rein ästhetischen Gründen ist keine moderne Erfindung, sondern bereits seit mehr als 1.400 Jahren bekannt. Was zu damaligen Zeiten aber noch der Bader unter fragwürdigen Dingen verrichtet haben mag, gehört heute in die Hände eines ausgewiesenen Fachmannes: dem Facharzt für Plastische Chirurgie.
Übung macht den Meister: die Ausbildung zum Facharzt für Plastische Chirurgie
Wer sich also erst einmal, beispielsweise aufgrund einer Brustvergrößerung, zum Gang zum sogenannten Schönheitschirurgen entschlossen hat, tut gut daran, einem erfahrenen Profi zu vertrauen: Der Begriff „Schönheitschirurg“ nämlich ist nicht geschützt, jeder, der ein Skalpell halten kann, darf sich so nennen. Allein beim Facharzt für Plastische Chirurgie können Sie sich sicher sein, dass er über eine einschlägige Ausbildung verfügt. So basiert die Facharztkompetenz vom Facharzt für Plastische Chirurgie zunächst auf einer nach Studienabschluss und Approbation zu durchlaufenden zweijährigen chirurgischen Basisausbildung. Dieser folgt eine umfassende, vier weitere Jahre andauernde Weiterbildung auf dem Spezialgebiet der wiederherstellenden (also plastischen bzw. ästhetischen) Chirurgie. Bis zum Ende seiner Ausbildung wird der angehende Facharzt für Plastische Chirurgie unter Anleitung eines erprobten Kollegen selbstständig über 600 Eingriffe durchgeführt haben, die seiner theoretischen Kenntnisse um die notwendige Praxis ergänzen. Nun kann der Kandidat auf den Titel „Facharzt für Plastische Chirurgie“ vor der jeweiligen Landesärztekammer eine entsprechende Facharztprüfung ablegen und darf diesen nach bestandener Prüfung offiziell tragen. Seit 2005 ist der Facharzt für Plastische Chirurgie ein anerkannter Titel und mithin vertrauenswürdiges Qualitätsmerkmal bei der Wahl des Arztes in Sachen rekonstruktive bzw. ästhetische Chirurgie.
Kontinuierliche Weiterbildung als zusätzliches Qualitätsmerkmal
Über die offizielle Facharztausbildung hinaus wurde für den Facharzt für Plastische Chirurgie von der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen ein komplexes Fortbildungsprogramm entwickelt. Mitglieder müssen während ihrer Ausbildungszeit zum Facharzt für Plastische Chirurgie an mindestens achtzehn Weiterbildungsseminaren teilnehmen. Aber auch die bereits „fertigen“ Fachärzte sollten sich einem intensiven Fortbildungsprogramm unterziehen, einerseits, um ihr fachliches Wissen zu aktualisieren, andererseits, um ihre praktischen Fertigkeiten auf einem hohen Niveau zu halten. In diesem Falle besucht der Facharzt für Plastische Chirurgie innerhalb von drei Jahren eine bestimmte Anzahl an Kongressen, Seminaren und auch Operationskursen.
Wer sich also mit dem Gedanken einer ästhetischen Operation trägt, der sei noch einmal dringend darauf hingewiesen, dass allein der Titel „Facharzt für Plastische Chirurgie“ höchsten Qualitätsstandard und somit bestmögliche Ergebnisse für den Patienten garantiert.



In Zeiten des zunehmenden Konkurrenzkampfes und sozialen Drucks rückt das Aussehen des Menschen immer mehr in den Fokus. Jung, schön und schlank soll er sein, der Mensch. Mit diesen Attributen assoziiert man Dynamik, Intelligenz und Disziplin.
