Gründe zur Brustverkleinerung
Die Gründe für die Brustverkleinerung sind vielfältig. Frauen fühlen sich nach der Operation häufig von einer körperlichen und seelischen Last befreit. Der Körper wirkt wieder stimmig und Schmerzen verschwinden.
Häufigste Gründe für die Brustverkleinerung
Der Facharzt bezeichnet die zu groß angelegte Brust als Makromastie. Die üppigen Proportionen beeinträchtigen die Schönheit der gesamten Silhouette. Es scheint, als passe die Brust nicht zum Körper. Frauen fühlen sich deswegen ständig beobachtet und fühlen sich nicht mehr wohl in ihrer Haut. Doch die seelischen Gründe für die Brustverkleinerung sind häufig zweitrangig. Die meisten Patientinnen bemerken selbst nicht, wie sich unbewusst die Körperhaltung verkrümmt, denn häufig versuchen Frauen ganz unterbewusst, den zu großen Busen dadurch optisch zu verkleinern. Folglich kommt es zu dauerhaften Schmerzen in der Wirbelsäule. Starke Schmerzen im Rücken- und Nackenbereich sind in vielen Fällen Gründe für eine Brustverkleinerung. Dazu kommt, dass eine große Brust sehr schwer ist. BH-Träger schnüren sich in die Haut ein und in der Unterbrustfalte kommt es zu schmerzhaften Entzündungen. Die Wirbel im Brust- und Halsbereich sind ständig strapaziert und die Wirbelsäule erleidet dauerhafte Schäden. Das Kaufen von Kleidung erweist sich als große Herausforderung. Dazu kommt, dass sich die Patientinnen in der Bewegung stark eingeschränkt fühlen. Sport ist in vielen Fällen gar nicht mehr möglich.
Gründe für Brustverkleinerung und Lösungen
Für den erfahrenen Facharzt gehört zu jedem Eingriff ein ausführliches Beratungsgespräch. Dabei nimmt er sich Zeit für eingehende Untersuchungen und vermisst die Patientin. Gleichzeitig analysiert er die Gründe für die Brustverkleinerung. Anhand von Bildern und Fotos veranschaulicht der Arzt die in Frage kommenden Operationstechniken. Er erörtert detailliert sämtliche Vorteile und Risiken jeder einzelnen Technik und entscheidet sich dann gemeinsam mit der Patientin für eine Operations-Methode. Die individuellen Wünsche der Frau sind für den Arzt ein wichtiger Faktor für die Entscheidung. Dabei steht die Sicherheit der Patientin immer im Vordergrund. Im persönlichen Gespräch entsteht ein detaillierter Operationsplan.
Für die Patientin wird ein Gutachten verfasst, welches dieser bei der Krankenkasse zur Kostenübernahme einreicht. Dieses ist auch deshalb so wichtig, weil viele der medizinischen Gründe für die Brustverkleinerung von den Krankenkassen zur Kostenerstattung anerkannt werden.
Unterschiedliche moderne Operationstechniken
Die fortgeschrittene Lejour-Technik gilt als besonders narbenarm. Allerdings ist diese Methode nicht für jede Patientin geeignet. Liegen die Gründe für die Brustverkleinerung in einer sehr voluminösen Brust oder in sehr stark abgesunkenen Brustwarzen, dann kann sich der T-Schnitt als geeigneter erweisen. Im Unterschied zur Lejour-Technik erfolgt neben dem Schnitt um die Brustwarze herum und dem senkrechten Schnitt bis zum unteren Ende der Brust zusätzlich eine Schnittführung entlang der Brustfalte. Es bleiben mehr Narben zurück. Fortgeschrittene Schnitt- und Nahttechniken machen es heute allerdings möglich, dass die Narben nach ihrer vollständigen Abheilung teilweise fast nicht mehr zu sehen sind. Lassen die Gründe für die Brustverkleinerung es zu, die Operation mit einer Fettabsaugung zu verbinden, dann fällt der Schnitt in der Unterbrustfalte oft wesentlich kürzer aus.




