MPS Implantate - Der Sieg gegen Kapselfibrose und Implantatrotation
Eine Besonderheit sind bei der Firma POLYTECH Health & Aesthetics die mit Mikropolyurethanschaum beschichteten Implantate zur Brustvergrößerung und Brustrekonstruktion.
Was sind MPS Implantate?
MPS ist die Abkürzung für MicroPolyurethanSchaum. Die besondere Form, in der POLYTECH diesen Schaum für die Brustimplantate zum Einsatz bringt, heißt Microthane®. Der Unterschied der Implantate zu herkömmlichen Brustimplantaten liegtinderImplantathülle.Diese besteht bei allen POLYTECH-Implantaten aus mehreren Schichten, in die zudem eine Diffusionsbarriere eingearbeitet ist. Auf diese Hülle aus Silikonelastomer wird bei den MPS-Implantaten eine weitere Schicht aus etwa 2 mm dünnem Mikropolyurethanschaum aufgebracht. (Die Befüllung ist bei allen Implantaten gleich und besteht aus einem formstabilen, hoch vernetzten Silikongel.)
Vorteile von MPS Brustimplanaten
Welche Vorteilehaben nun MPS-Implantate gegenüber herkömmlichen Implantaten? Um jedes Implantat, das in den Körper eingebracht wird, bildet sich eine kleine Hülle, die sog. Implantatkapsel. So lange diese Kapsel dünn und weich ist, wird diese weder ertastet noch gefühlt. Falls es aber zu einer Verdickung dieser Kapsel kommt, entstehen eventuell Schmerzen und eine unschöne Brustform. Bei einer solchen Verdickung der Kapsel spricht man von einer Kapselfibrose. Bei MPS-Implantaten kommt es aufgrund der Oberflächenstruktur des Materials seltener zu einer Kapselfibrose. Aufgrund dieser Eigenschaften tritt eine Kapselkontraktur lt.medizinischen Studien innerhalb der ersten 10 Jahre nur in 0-3% aller Brustvergrößerungen auf (Neil Handel, 2006).
Durch die Oberflächenstruktur ergibt sich noch ein weiterer Vorteil. Generell ist es möglich, dass sich Brustimplantate drehen. Dies spielt bei runden Implantatenkeine Rolle, bei anatomisch geformten Implantaten jedoch würde eine unschöne Brustform entstehen. Bei MPS-Implantaten geschieht dies nicht, da sich Kapselgewebe und Implantatoberfläche verbinden. Entsprechend gewährt die Firma POLYTECH Health and Aesthetics auch eine Garantie auf Implantatrotation und Implantatverschiebung.
Nun stellt man sich natürlich die Frage, warum nicht immer MPS-Implantate eingesetzt werden. Leider gibt es auch einige Nachteile. Aufgrund der Oberflächenstruktur lassen sich die Implantate relativ schwierig in die Brusttasche einbringen. Es ist in der Regel ein um einen Zentimeter größerer Schnitt in der Brustunterfalte erforderlich als bei glatten oder texturierten Implantaten. Wenn man die MPS-Implantate über den Brustwarzenhof einbringen möchte, sollte dieser im Durchmesser mindestens 4 cm betragen.
Ein weiterer Nachteil ist die Härte der Brust im ersten Jahr. Das Gewebe um die Implantate neigt zunächst zu einer leichten Verhärtung nach einer Brustvergrößerung. Nach ca. 12 Monaten ist diese Verhärtung aber vollkommen verschwunden und die Brüste fühlen sich weich und natürlich an, unter Umständen sogar natürlicher als bei anderen Implantaten.




