Bauchdeckenstraffung und die Risiken im Überblick
Jeder operative Eingriff birgt auch gleichzeitig Gefahren für die körperliche Gesundheit. Auch eine Bauchdeckenstraffung hat Risiken, die jedoch so gering wie möglich gehalten werden können.
Eine Bauchdeckenstraffung hat auch Risiken
Ein straffer und flacher Bauch ist nicht nur für die Frauen ein Zeichen von Schönheit und Ästhetik. Auch für die Männer gilt, dass die Attraktivität ein Zeichen von Erfolg ist, und ein schlaffer Bauch gehört nicht dazu. Kein Wunder also, dass sich zunehmend immer mehr Männer für eine Bauchdeckenstraffung entscheiden. Doch sind mit einer Bauchdeckenstraffung auch Risiken verbunden, die hier erläutert werden sollen, was jedoch auf keinen Fall als Ersatz für ein ausführliches und aufklärendes Gespräch mit dem behandelnden Arzt dienen soll. Fakt ist jedoch, dass man im Vorfeld gut informiert abwägen sollte, ob die Bauchdeckenstraffung mit ihren Risiken dem zu erwartenden ästhetischen Ergebnis gerecht wird.
Die Bauchdeckenstraffung kann Risiken für die Gefäße haben
Wie bei jedem operativen Eingriff erhöht sich die Gefahr einer Thrombose. Dies ist ein kleines Blutgerinnsel innerhalb der Venen und kann, wenn es nicht behandelt wird, in seltenen Fällen zu einer Embolie führen. Daher wird hier vorbeugend ein gerinnungshemmendes Mittel eingesetzt. Ebenfalls können gezielte Bewegungsübungen helfen, einer Thrombose vorzubeugen. Darüber hinaus können bei einer Bauchdeckenstraffung Risiken wie die Ansammlung von zu viel Gewebeflüssigkeit oder Wundsekret im Blut auftreten, die im Bedarfsfall mit Drainagen abtransportiert werden müssen. Auch könnte die Verwendung eines Kompressionsverbandes indiziert sein.
Das Rauchen kann Wundheilungsstörungen verursachen
Durch das Rauchen kann sich das Risiko von Komplikationen enorm erhöhen, da die Wundheilung erheblich gestört ist. Es ist daher empfehlenswert und ratsam, etwa 14 Tage vor dem Eingriff den Konsum von Zigaretten einzustellen. Allerdings birgt eine Bauchdeckenstraffung auch weitere Risiken. Es können beispielsweise die Narben schrumpfen, was wiederum zu einer massiven Bewegungseinschränkung führen kann. In anderen Fällen kann das Narbengewebe auch zu wuchern beginnen. Beides kann jedoch in der Regel entweder durch Salben oder Druckmassagen behoben werden. Nur sehr selten ist ein erneuter operativer Eingriff notwendig. Die normalen Narben verblassen etwa nach sechs Monaten im Anschluss an die OP, indem sie zunehmend heller werden. Ebenfalls kann es während der Operation zu Blutungen kommen, die durch eine gründliche Blutstillung behoben wird.
Womit noch zu rechnen ist
Insbesondere in der ersten Zeit können nach der Bauchdeckenstraffung leichte Sensibilitätsstörungen auftreten. Das heißt, dass im operierten Bereich noch ein leichtes Taubheitsgefühl vorhanden sein kann, das allmählich nachlässt. Nur in ganz seltenen Fällen bleibt die Narbe selbst für längere Zeit berührungsunempfindlich. Hält man sich jedoch an die Anweisungen des behandelnden Arztes und schränkt anfangs die körperlichen Aktivitäten ein, können die Risiken stark minimiert werden.




